Filmdreh richtig planen

Filmdreh

Filmdreh

Wenn man einen Film drehen möchte, dann hat man mit der Vorbereitung die meiste Arbeit. Der Dreh selbst ist nur ein kleines Element, wenn vorher alles bis ins kleinste Detail vorbereitet wurde.

Als Erstes wird die Konzeption erstellt. Dabei beginnt man mit einem kurzen Exposé, bei dem der Inhalt des Films kurz umrissen wird, und arbeitet dieses weiter zu einem Treatment aus, bei dem schon genauere Beschreibungen der Schauplätze und der Handlung verfasst werden. Auf der Grundlage des Treatments kann man dann das Drehbuch erstellen, in dem jede Szene, der Dialog, die Kameraeinstellungen ganz genau festgelegt werden. Zum Schluss folgt die Zeichnung des Storyboards. Das bedeutet, dass zu jeder Szene ein Bild gezeichnet wird, das dem Bild entspricht, das später im Film zu sehen sein soll. Alle Kameraeinstellungen müssen einzeln, wie sie aufeinanderfolgen, gezeichnet werden, wobei man Bewegungen durch Pfeile kennzeichnet.

Bevor man dann mit dem Filmdreh loslegen kann, muss ein Drehplan von der Produktionsleitung, der Aufnahmeleitung, der Regie und der Regieassistenz erstellt werden. In einem Drehplan wird festgelegt, welche Szene an welchem Tag gedreht wird. Bei dieser Planung muss man die zur Verfügung stehenden Tage sowie die Verfügbarkeit von Schauspielern oder anderen Mitwirkenden einplanen. Zu einem guten Filmdreh gehört sowohl ein professionelles Equipment (eine gute Kamera, einen Filmprojektor und Bildbearbeitungssoftware) als auch eine gute Organisation und Koordination.

Bildquelle: Rita Thielen / pixelio.de

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